Arbeiterwohlfahrt Schwarzenbruck
ArbeiterwohlfahrtSchwarzenbruck

Positive Bilanz der Frühjahrssammlung und bei der Losbude

 

Die Kassiererin Karin Schönweiß berichtete in der letzten Vorstandssitzung von einem positiven Ergebnis bei der Frühjahrssammlung des Landesverbands. Auch die Losbude auf der Schwarzenbrucker Kirchweih konnte mit einem guten Losverkauf glänzen. Club-Leiterin Waltraud Neugebauer berichtete von zufriedenen Rückmeldungen von der 50-Jahr-Feier der aktiven Senioren. Der Ortsvereinsvorstand bedankte sich bei den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Helfern für die Unterstützung bei den verschiedenen Aktivitäten.

 

Nach den Sommerferien findet am Sonntag, den 9. September wieder das traditionelle Sommerfest vor dem Zelt vor dem Faberschloss statt. Hier kommen dieses Jahr erstmalig die Marktschirme der Gemeinde zum Einsatz. Alle Bürgerinnen und Bürger sind zu dem Fest herzlich eingeladen. Wegen der Sanierungen der Schwarzachstuben und dem dadurch beengten Räumlichkeiten wird es auch dieses Jahr wieder eine gemeinsame Weihnachtsfeier des AWO Ortsvereins und der aktiven Senioren am Mittwoch, den 12. Dezember ab 14 Uhr in der Bürgerhalle geben.

AWO Schwarzenbruck besuchte Linz

"Wer ständig glücklich sein möchte, muss sich oft verändern."

Dass dieser Satz von Konfuzius, der das Motto der Stadt Linz  ist, zutrifft, davon konnten sich die Teilnehmer beim zweitägigen Ausflug der AWO Schwarzen­bruck überzeugen. Ein weiterer Höhepunkt der Reise war der Besuch von St. Florian.

Eines der größten und bekanntesten Klöster aus der Barockzeit in Österreich steht in der Marktgemeinde St. Florian nahe Linz in Oberösterreich. Das Stift Sankt Florian stand am Anfang einer Reise voller Überraschungen. Es erwartete uns hier ein kleines Orgelkonzert auf der weltberühmten Bruckner-Orgel. Viel zu sehen gab es bei der anschließenden Besichtigung des großartigen Augustiner Chorherrenstifts, ein pracht­volles, nahezu unversehrt erhaltenen Barockgebäude mit der Stiftsbasilika. Einfach einzigartig: die Bibliothek, der Marmorsaal oder das Kaiserzimmer.

 

Vom Pöstlingberg, den Hausberg von Linz, genossen die Mitfahrer von der Aussichtsplattform einen ersten Eindruck von der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz. Das beliebte Ausflugsziel mit der Pöstlingbergbahn und der barocken Basilika zu den „Sieben Schmerzen Mariä“ gehört zu den unvergesslichen Momenten dieser Reise.

 

Der Charme von Linz offenbarte sich bei einer Stadtführung am zweiten Tag, nach der etwas Zeit zur freien Verfügung verblieb. Vorbildlich, wie sich die Landeshauptstadt von Oberösterreich von einer ehemaligen staubigen Stahlstadt in eine der spannendsten, urbanen Zentren Österreichs mit einer lebendigen Kulturszene entwickelt hat.

 

Bei einer gemütlichen Schifffahrt auf der Donau mit der „Linzer Hafenrundfahrt“ erfuhren wir den „Dreiklang“ aus Kultur, Industrie und Natur dieser Kulturhauptstadt Europas, bevor es bis Passau entlang der Donau zurück nach Schwarzenbruck ging.

 

Abgelaufenes Jahr des AWO Ortsvereins hatte viele Höhepunkte

 

Von einem ereignisreichen Jahr konnten die Verantwortlichen des AWO Ortsvereins bei der Hauptversammlung berichten. Die wichtigste Veranstaltung war die 70-Jahr-Feier des Ortsvereins. Viele AWO Mitglieder kamen in die festlich geschmückte Bürgerhalle. AWO Landesvorsitzender Prof. Dr. Thomas Beyer stellte in seinem Vortrag fest, dass die Ziele der Arbeiterwohlfahrt in allen Jahren unverändert wichtig sind. Die Weihnachtsfeier fand im letzten Jahr gemeinsam für Ortsverein und aktive Senioren in der Bürgerhalle statt. Das Ehepaar Schleicher umrahmte den Nachmittag mit weihnachtlichen Liedern. Regine Hopfensitz lies weihnachtliche Texte vor.

 

Der Mitgliederstand im Ortsverein blieb unverändert. Leider musste der Ortsverein wieder von fünf Mitgliedern Abschied nehmen, darunter dem langjährigen Vorsitzenden Georg Waitz.

 

Auch für die Leiterin des Clubs der aktiven Senioren war das abgelaufene Jahr erfolgreich. Einmal konnten die aktiven Senioren mit Sven Bach eine wichtige Person des fränkischen Faschings für den gemeinsam mit dem VdK durchgeführten Faschingsnachmittag gewinnen. Waltraud Neugebauer bedankte sich nochmals bei der Raiffeisenbank, die im Rahmen eines Wettbewerbs für die Finanzierung dieses besonderen Ereignisses gesorgt hatte. Über 1000 Seniorinnen und Senioren nahmen an den Veranstaltungen teil. Die Busfahrten waren immer ausgebucht und auch die regelmäßigen Veranstaltungen waren gut besucht.

 

Kassiererin Karin Schönweiß berichtete von einer durchwachsenen Entwicklung der Finanzen des Ortsvereins. Mit der neuen Losbude auf der Kirchweih konnte der Umsatz wesentlich gesteigert werden. Leider hat schlechtes Wetter dem Besuch und dem Umsatz beim Sommerfest nicht gut getan. Die Kassiererin dankte allen Spendern und Sammlern, die zu einem positiven Ergebnis bei den Landessammlungen der AWO beigetragen haben.

 

Für den zurückgetretenen Revisor Hans Schonweiß wurde Dieter Kiefer als Nachfolger gewählt. Marion Gebhard ist nun neue Schriftführerin. Die bisherige Schriftführerin Annelies Förthner unterstützt weiterhin den Ortsvereinsvorstand als Beisitzerin.

 

Landrat Armin Kroder sprach in seinem Grußwort an, dass das ehrenamtliche Engagement der Sozialverbände wie das der Arbeiterwohlfahrt im Landkreis mithilft, das Leben der Bürgerinnen und Bürger besser zu gestalten. Bürgermeister Bernd Ernstberger freute sich, dass der AWO Ortsverein durch seine aktiven Senioren in der Gemeinde dazu beiträgt, dass die älteren Mitbürger zu regelmäßigen Veranstaltungen eingeladen werden und so der Einsamkeit entfliehen können. Die Gemeinde ist gerne bereit, diese Aktivitäten im Rahmen ihrer Möglichkeiten wie z.B., der Bereitstellung des Bürgerbusses zu unterstützen.

 

Ortsvereinsvorsitzender Manfred Neugebauer konnte wieder viele langjährige Mitglieder ehren: Erika und Hans Groß sowie Karl Nyenhuis (10 Jahre), Hildegard Rauenbusch, Katrin Weininger, Ruth Hardung und Thomas Munique (20 Jahre), Monika Dzikus, Ilonka Lauterbach, Reinhard Nitsche, Gerlind Schwendtner, Brigitte Fleischmann und Sventlana Matic (25 Jahre), Josef Kunzmann und Andreas Weidemann (30 Jahre), Brigitte Baierl, Heidi Eberl, Ludwig Franz, Georg Reither und Martha Schöpfer (35 Jahre), Karola Meier und Anni Franz (40 Jahre) sowie Willi Brunner, der auch viele Jahre AWO Ortsvereinsvorsitzender war, für 50 Jahre Mitgliedschaft.

 

Hans Schönweiß als Revisor des AWO Ortsvereins verabschiedet

 

Anfang dieses Jahres trat der langjährige Revisor im AWO Ortsvereins Schwarzenbruck Hans Schönweiß aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amt zurück. Vorsitzender Manfred Neugebauer nutzte die Jahreshauptversammlung um Hans Schönweiß Dank zu sagen für die langjährige Unterstützung des AWO Ortsvereins. Einmal hat Hans Schönweiß im Amt als Revisor über ein Jahrzehnt gewissenhaft die Kassen des Ortsvereins überprüft. In all dieser Zeit sorgte er aber auch als Pressereferent des Ortsvereins und des Kreisverbands dafür, dass die Ereignisse in der AWO Familie im Boten und in den gemeindlichen Mitteilungsblättern bekannt gemacht wurden. Auch die erste Homepage des Ortsvereins hat Hans Schönweiß aufgebaut und jahrelang gepflegt. Mit einem Geschenk verabschiedete der Ortsvereinsvorsitzende den scheidenden Revisor. Zu seinem Nachfolger wählte die Hauptversammlung Dieter Kiefer, der nun zusammen mit Karl Nyenhuis die Finanzen des Ortsvereins überwacht.

 

Besuch der Leitung des Altersheims Kecel beim AWO Kreisverband und in der Gemeinde Schwarzenbruck

 

Im Rahmen der Partnerschaft zwischen Kecel in Ungarn und der Gemeinde Schwarzenbruck gibt es auch seit vielen Jahren eine freundschaftliche Verbindung zwischen dem Altersheim in Kecel und dem AWO Kreisverband Nürnberger Land sowie dem AWO Ortsverein Schwarzenbruck. Zu einem Gedankenaustausch besuchte die Leiterin des Altersheims in Kecel, Frau Dr. Judit Sedula mit ihrem Ehemann den AWO Kreisverband und die Gemeinde Schwarzenbruck.

 

Am ersten Besuchstag wanderte das Ehepaar Sedula begleitet vom Präsidenten des AWO Kreisverbands Manfred Neugebauer, dem ehemaligen Ortsvereinsvorsitzenden Willi Bald, dem AWO Revisor Karl Nyenhuis und unserer örtlichen Übersetzerin Elisabeth Inspruckner durch die Schwarzachklamm vom Brückkanal zum Faberschloss. Die Gäste waren von dem winterlichen Flair der Klamm sehr beeindruckt. Im Faberschloss empfing AWO Vorstandsmitglied Markus Friedl und Heimleiter Herbert Müller das Ehepaar Sedula zum Mittagessen, dem sich ein Informationsaustausch bei der Heimbetreuung von Senioren in Kecel und im Faberschloss anschloss. Bürgermeister Bernd Ernstberger sowie Erich Deifel begrüßten die Gäste im Namen der Gemeinde und des Partnerschaftsvereins. Altbürgermeister Albrecht Frister ließ es sich nicht nehmen, die Gäste nachmittags zur Besichtigung der neu sanieren Sporthalle, der Kegelbahn und des Jugendraums persönlich willkommen zu heißen.

 

Am zweiten Tag besuchte die Gruppe die vor einem Jahr von der AWO eröffnete Tages- und ambulante Pflege in Nürnberger-Altenfurt. Die Gäste informierten sich über den Ablauf bei der Tagespflege und die verschiedenen Aktivitäten, die die Betreuer ihren Gästen im Laufe des Tages anbieten. Die Das schön her gerichteten Gebäude der ehemaligen Sparkasse hilft natürlich mit, dass sich die Tagespflege-Besucher dort wohl fühlen.

 

Am Nachmittag begleiteten Präsident Manfred Neugebauer und Elisabeth Inspruckner als Übersetzerin  die Besucher aus Kecel bei der Führung durch die Nürnberger Altstadt. Mit schönen Eindrücken verabschiedete Vorstandsmitglied Markus Friedl die Gäste am Samstagvormittag in ihrem Hotel und hofft, dass dieser Gedankenaustausch auch in Zukunft weiter gepflegt werden kann.

 

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