Arbeiterwohlfahrt Schwarzenbruck
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Geburtstagsglückwünsche für Annelies Förthner

 

Annelies Förthner feierte ihren 75. Geburtstag. AWO Ortsvereinsvorsitzender Manfred Neugebauer und das Helferteam der aktiven Senioren kam zur Geburtstagsgratulation. Annelies Förthner engagiert sich seit vielen Jahren im Ortsverein. Sie hat eine lange Zeit als Schriftführerin das Protokoll erstellt und ist immer noch als Beisitzerin im Vorstand aktiv. Wenn der Ortsverein oder die aktiven Senioren Hilfe bei Veranstaltungen benötigen, kann man auf Annelies Förthner bauen. Ihre Strickgruppe hat auch schon mehrmals die Weihnachtsgeschenke gestrickt.

 

Für die Gemeinde gratulierte Bürgermeister Bernd Ernstberger. Frau Förthner war viele Jahre in der Gemeinde beschäftigt. Die Glückwünsche des Partnerschaftsvereins überbrachte der Vorsitzende Erich Deifel.

 

Ausstellungseröffnung 100 Jahre Arbeiterwohlfahrt

 

Am 13. Dezember 1919 rief Marie Juchacz den „Hauptausschuss für Arbeiterwohlfahrt“ beim Parteivorstand der SPD ins Leben. So erinnern derzeit viele Aktivitäten an das 100-jährige Jubiläum. Mit einer Bilder- und Text-Informationsserie informiert der Schwarzenbrucker Ortsverein in einer Ausstellung über die Anfangszeiten und den Werdegang der Arbeiterwohlfahrt.

 

Zur Ausstellungseröffnung begrüßte AWO-Ortsvereinsvorsitzender Manfred Neugebauer den Landesvorsitzenden Prof. Dr. Thomas Beyer und Frau Gierse vom Kreisvorstand Nürnberger Land. Sein Dank galt dem Kulturnetzwerk, das zwischen den Vernissagen einen Termin für diese Ausstellung ermöglicht hatte. Die SPD vertrat stellv. Vorsitzender Sebastian Legat, denn auch der Schwarzenbrucker AWO Ortsverein ist 1947 in einer SPD-Mitgliederversammlung gegründet worden.

 

Eine erste wichtige Aufgabe der Arbeiterwohlfahrt beim Start nach dem ersten Weltkrieg war die Unterstützung der notleidenden Bevölkerung z.B. auch durch Suppenküchen. Sehr früh setzte sich Marie Juchacz dafür ein, einen Rechtsanspruch der Bürgerinnen und Bürger auf eine Grundunterstützung durch den Staat festzulegen. In Not geratene Bürger sollten nicht von Almosen abhängig sein. Für eine gute Bildung und Weiterbildung der Bevölkerung insbesondere der Frauen schuf Marie Juchacz Bildungsvereine als eine Basis für bessere Arbeit. Solidarität war ihr sehr wichtig: ein Gebender kann sehr schnell ein Bedürftiger werden. Hohen Stellenwert hatte auch die Kinder- und Jugendarbeit.

 

Bürgermeister Bernd Ernstberger stellte fest, dass auch eine Präsentation mit Rollups wie hier bei der AWO Ausstellung gut geeignet ist, um im Foyer des Rathauses Informationen für die Bürgerinnen und Bürger darzustellen.

 

Landesvorsitzender Thomas Beyer erinnerte daran, dass die Idee der Arbeiterwohlfahrt von Marie Juchacz im darauf folgenden Jahr 1920 und den folgenden Jahren durch Gründungen von Ortsvereinen auch in Bayern – einer der ersten in Nürnberg – aufgegriffen worden ist. Für den Landesvorsitzenden war es besonders hervorzuheben, welche heute sehr modern klingende Ziele Marie Juchacz bereits in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt hat: staatliche Sozialhilfe, Bildung für alle, Gleichberechtigung für die Frauen.

 

Zum Abschluss des Abends bedankte sich Manfred Neugebauer bei Jenny und Karl Nyenhuis für die organisatorische Durchführung der Ausstellung. Die Ausstellung ist bis 2. März während der Öffnungszeiten des Schwarzenbrucker Rathauses zu besichtigen.

 

 

 

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