Arbeiterwohlfahrt Schwarzenbruck
ArbeiterwohlfahrtSchwarzenbruck

Zur Erinnerung an Luise Bald

 

Die Arbeiterwohlfahrt  Schwarzenbruck trauert um ihr Mitglied Frau Luise Bald. Frau Bald war über 50 Jahre Mitglied der Arbeiterwohlfahrt.

 

In dieser Zeit hat Sie sich viele Jahre auch mit ihrem Mann Martin in vielfältiger Hinsicht in unserem Ortsverein engagiert wie Hilfe beim Sommerfest, Einsatz in der Losbude auf der Kirchweih, Sammlerin bei den Frühjahrs- und Herbstsammlungen des Landesverbands.

 

Der Altenclub der AWO Schwarzenbruck verdankt Luise Bald viel. Sie war eines der Gründungsmitglieder, half von Anfang an bei den Aktivitäten mit und war mehrere Jahre Clubleiterin. Auch danach bereicherte Frau Bald über viele Jahre bis ins hohe Alter die Veranstaltungen der aktiven Senioren mit ihrer reichen Sammlung an Kurzgeschichten, sei es bei Busfahrten, bei den Treffen zum Fasching, zur Kirchweih und zum Weinfest sowie bei den Weihnachtsfeiern.

 

Luise, herzlichen Dank für dein großes Engagement für die Schwarzenbrucker AWO. Alle Clubberer werden sich gerne an dich erinnern.

 

Hilfe einmal anders herum

 

Das Wirtsehepaar Böhm vom Brückkanal ist ein großer Unterstützer der Schwarzenbrucker AWO und erlaubt u.a. dem Ortsverein bei seinem Sommerfest die Bewohner des Seniorenheims Faberschloss kostenlos zu bewirten.

Nachdem durch die Corona-Krise die Gasthäuser geschlossen sind und erst langsam wieder geöffnet werden dürfen, hat AWO Ortsvereinsvorsitzender Manfred Neugebauer mit einem Einkauf eines Sonntagsessen die Solidarität der AWO mit der Gaststätte bekundet.

 

AWO Ortsverein bedankt sich für die Unterstützung

durch die Gaststätte Brückkanal

 

Anlässlich des Sommerfests des AWO Ortsvereins gibt es für die Bewohner und Mitarbeiter des Seniorenheims Faberschloß regelmäßig kostenlose Essens- und Getränkegutscheine, um an diesem Fest teilzunehmen. Dazu erhält der Ortsverein eine finanzielle Unterstützung durch das Wirtsehepaar Böhm von der Gaststätte Brückkanal. Im Rahmen des Besuchs der aktiven Senioren im März übergab Brückkanalwirt Klaus Böhm einen Geldbetrag für die Finanzierung des diesjährigen Sommerfestes. Für ihn ist es wichtig, dass mit dieser Zuwendung ein konkretes soziales Projekt gefördert wird. Ortsvereinsvorsitzender Manfred Neugebauer bedankte sich im Namen des AWO-Vorstands und betonte, dass diese Spende ein zentrales Element für die Durchführung des Sommerfestes in der bestehenden Form ist.

 

 

Neue Heizungsanlage im Faberschloss

 

 

 

 

 

Die AWO hat in ihrem Seniorenheim „Faberschloß“ eine neue Heizungsanlage in Betrieb genommen. Diese ist nicht nur wirtschaftlicher, sondern auch ökologischer als die alte Anlage. Denn neben der Verbrennung von nachwachsenden Rohstoffen, wurde auch ein hochmoderner Feinstaubfilter eingebaut. Somit wird die AWO pro Jahr 300 Tonnen CO2 einsparen und in Schwarzenbruck die Feinstaubbelastung um bis zu 90 Prozent reduzieren. Zusätzlich wurde im gesamten Haus die Trinkwasserversorgung, durch den Einbau einer Frischwasserstation, umgestellt. Dadurch soll im gesamten Haus die Legionellenbildung verhindert werden.

 

Die alte Heizungsanlage lief bereits seit über 50 Jahren und wurde von zwei Ölbrennern mit je 350 kW Heizleistung versorgt. Da es immer schwieriger geworden war, bei Problemen Ersatzteile zu bekommen und auch der energetische und ökologische Wirkungsgrad der Heizung nicht mehr dem Stand der Technik entsprach, hat sich der AWO Kreisverband zu einer Modernisierung entschlossen.

 

Unter Federführung von AWO Vorstandsmitglied Markus Friedl erstellte das planende Büro Frey-Donabauer-Wich ein modernes zukunftsfähiges Heizungskonzept. Basis sind zwei Pellet-Wärmeerzeuger von je 100 kW Heizleistung, die nun die Grundlast der Wärmeerzeugung im Faberschloss bilden. Als Reserve steht noch ein moderner Ölbrenner für Spitzenbedarf zur Verfügung. Im Rahmen der Kaminsanierung wurden auch Feinstaubfilter für die Pellet-Verbrennung eingebaut, die für eine Reduzierung des Feinstaubs um 90 % sorgen. Die nicht-regenerative CO2-Erzeugung durch den deutlich geringeren Ölverbrauch sinkt um jährlich 300 Tonnen.

 

Gleichzeitig wurde auch die Verteileranlage in der Heizzentrale ertüchtigt. Zwei Pufferspeicher mit je 3000 Liter sorgen für einen gleichmäßigen Betrieb der Wärmeerzeuger. Die Warmwasserbereitung erfolgt über zwei Frischwasserstationen um eine Legionellenbildung im Trinkwasser zu vermeiden. Die Heizungspumpen wurden durch neue energiesparende Geräte ersetzt. Eine neue Dämmung der Leitungen in der Heizzentrale reduziert die Wärmeverluste. Eine optimal angepasste Regelungssoftware sorgt für einen reibungslosen Betrieb der gesamten Anlage.

 

Zur Inbetriebnahme konnte der Präsident des AWO Kreisverbands Manfred Neugebauer auch Bürgermeister Bernd Ernstberger und Geschäftsleiter Sebastian Legat begrüßen. Beide zeigen sich erfreut, dass der AWO Kreisverband mit dieser Investition einen wichtigen Beitrag zur Energiewende in der Gemeinde leistet und gleichzeitig die AWO Einrichtung Faberschloss aufwertet.

 

Herr Friedl freute sich, dass der Umbau im laufenden Betrieb des Heimes so gut geklappt hat. Er bedankte sich bei dem Planer Josef Frey und den beiden Hausmeistern Josef Kunzmann und Baldur Heil für die engagierte Mitarbeit zum Gelingen dieses Projektes.

 

Geburtstagsglückwünsche für Annelies Förthner

 

Annelies Förthner feierte ihren 75. Geburtstag. AWO Ortsvereinsvorsitzender Manfred Neugebauer und das Helferteam der aktiven Senioren kam zur Geburtstagsgratulation. Annelies Förthner engagiert sich seit vielen Jahren im Ortsverein. Sie hat eine lange Zeit als Schriftführerin das Protokoll erstellt und ist immer noch als Beisitzerin im Vorstand aktiv. Wenn der Ortsverein oder die aktiven Senioren Hilfe bei Veranstaltungen benötigen, kann man auf Annelies Förthner bauen. Ihre Strickgruppe hat auch schon mehrmals die Weihnachtsgeschenke gestrickt.

 

Für die Gemeinde gratulierte Bürgermeister Bernd Ernstberger. Frau Förthner war viele Jahre in der Gemeinde beschäftigt. Die Glückwünsche des Partnerschaftsvereins überbrachte der Vorsitzende Erich Deifel.

 

Ausstellungseröffnung 100 Jahre Arbeiterwohlfahrt

 

Am 13. Dezember 1919 rief Marie Juchacz den „Hauptausschuss für Arbeiterwohlfahrt“ beim Parteivorstand der SPD ins Leben. So erinnern derzeit viele Aktivitäten an das 100-jährige Jubiläum. Mit einer Bilder- und Text-Informationsserie informiert der Schwarzenbrucker Ortsverein in einer Ausstellung über die Anfangszeiten und den Werdegang der Arbeiterwohlfahrt.

 

Zur Ausstellungseröffnung begrüßte AWO-Ortsvereinsvorsitzender Manfred Neugebauer den Landesvorsitzenden Prof. Dr. Thomas Beyer und Frau Gierse vom Kreisvorstand Nürnberger Land. Sein Dank galt dem Kulturnetzwerk, das zwischen den Vernissagen einen Termin für diese Ausstellung ermöglicht hatte. Die SPD vertrat stellv. Vorsitzender Sebastian Legat, denn auch der Schwarzenbrucker AWO Ortsverein ist 1947 in einer SPD-Mitgliederversammlung gegründet worden.

 

Eine erste wichtige Aufgabe der Arbeiterwohlfahrt beim Start nach dem ersten Weltkrieg war die Unterstützung der notleidenden Bevölkerung z.B. auch durch Suppenküchen. Sehr früh setzte sich Marie Juchacz dafür ein, einen Rechtsanspruch der Bürgerinnen und Bürger auf eine Grundunterstützung durch den Staat festzulegen. In Not geratene Bürger sollten nicht von Almosen abhängig sein. Für eine gute Bildung und Weiterbildung der Bevölkerung insbesondere der Frauen schuf Marie Juchacz Bildungsvereine als eine Basis für bessere Arbeit. Solidarität war ihr sehr wichtig: ein Gebender kann sehr schnell ein Bedürftiger werden. Hohen Stellenwert hatte auch die Kinder- und Jugendarbeit.

 

Bürgermeister Bernd Ernstberger stellte fest, dass auch eine Präsentation mit Rollups wie hier bei der AWO Ausstellung gut geeignet ist, um im Foyer des Rathauses Informationen für die Bürgerinnen und Bürger darzustellen.

 

Landesvorsitzender Thomas Beyer erinnerte daran, dass die Idee der Arbeiterwohlfahrt von Marie Juchacz im darauf folgenden Jahr 1920 und den folgenden Jahren durch Gründungen von Ortsvereinen auch in Bayern – einer der ersten in Nürnberg – aufgegriffen worden ist. Für den Landesvorsitzenden war es besonders hervorzuheben, welche heute sehr modern klingende Ziele Marie Juchacz bereits in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt hat: staatliche Sozialhilfe, Bildung für alle, Gleichberechtigung für die Frauen.

 

Zum Abschluss des Abends bedankte sich Manfred Neugebauer bei Jenny und Karl Nyenhuis für die organisatorische Durchführung der Ausstellung. Die Ausstellung ist bis 2. März während der Öffnungszeiten des Schwarzenbrucker Rathauses zu besichtigen.

 

 

 

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